- ein Hauch von Luxus -
Eine Hypokaustheizung, glattverputztes massives Mauerwerk, eine formschöne Apsis
in der repräsentativen Halle, verglaste und durch Gitter geschützte Fenster:
alles überzeugt noch heute von der Zivilisation, die die Römer mitgebracht hatten.
Durch eine Portikus mit Säulen toskanischer Art gelangt man zum Ost-Risalit
des Hauptgebäudes, unter dem sich ein wunderbar erhaltener Keller befindet.
Die Nebengebäude des Gutshofs samt Bad sind dokumentiert, aber nicht ausgegraben.
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- greifbarer Fortschritt -
Einen Einblick in Haus- und Landwirtschaft ermöglichen die ausgestellten Fundstücke.
Römische Esskultur wird lebendig (Mahlstein, Messer, Terra-Sigillata-Geschirr,
Vorratsbehälter) ebenso wie die Feldarbeit.
Geschirrbeschläge zeugen von der Liebe des "Bauern" zu seinen Pferden.
Getreidekörner und Tierknochen lassen einen Blick auf die römische Speisekarte zu.
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- nützliches Neues -
Im römischen Tierpark hinter dem Villen-Gebäude zeigen Wollschweine, Walliser-Ziegen,
langhornige Rinder, Schwarznasenschafe, Fjordpferde usw., welche Rassen von den Römern
bei uns gehalten wurden.
Die Tierstämme sind seit der Antike reinrassig geblieben und entsprechen so dem Aussehen
nach genau den Abbildungen auf römischen Reliefs und den erhaltenen Knochenbefunden.
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